Pixel Vision: Portable Spielekonsole handgemacht

Pixel Vision von Love Hultén

Bildquelle: www.lovehulten.com

Der in Schweden lebende Bastler und Designer Love Hultén hat vor 3 Monaten eine wunderschöne Retro-Spielekonsole über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert. Die „Pixel Vision“ basiert auf einem Raspberry PI, der in Walnussholz und gegossenem Acrylglas eingepackt ist. Im handgefertigten Gehäuse steckt außerdem ein 3,5 Zoll großer LCD-Bildschirm nebst Flashlaufwerk und Akkupack. Vorbestellungen lassen sich über die Homepage eintragen – allerdings zum stolzen Preis von knapp 430 Euro.

The Lampster – eine Lampe mit Charakter

The Lampster

Auf Kickstarter läuft gerade die Suche nach Unterstützern für ein Retro-Hero-Schreibtischlampen-Projekt. Das Designer-Duo Radu & Andrew aus San Francisco läuten damit die Post-Apple-Ära ein, in der Gebrauchsobjekte wieder Charakter zeigen dürfen. Dennoch befindet sich im Inneren des kleinen Gefährten etwas High-Tech, um die Leuchtstärke und Farbe des Lampenkopfes auch per Smartphone-App zu steuern.

Auf Kraftfuttermischwerk weist doc-rofl zurecht darauf hin, dass es sich hierbei wohl um eine gelungene Umsetzung der Nanan-Idee handelt.

(via kraftfuttermischwerk)

„Exploding Kittens“ sprengen Kickstarter

Exploding Kittens

Letzte Nacht wurde auf Kickstarter.com Geschichte geschrieben. Denn das Projekt „Exploding Kittens“ fand 219.382 Unterstützer, von denen 8,78 Millionen Dollar für ein kleines Kartenspiel mit explodierenden Kätzchen eingeworben wurden. Das ursprüngliche Finanzierungsziel lag bei 10.000 Dollar, damit zählt „Exploding Kittens“ hinter der Pebble-Smartwatch und den Coolest-Cooler-Kühltruhen zur Top 3 der am stärksten finanzierten Projekte auf Kickstarter.

Le Gouffre – Der Abgrund

Le Gouffre - Lightning Boy Studio

Le Gouffre (Der Abgrund) erzählt eine spannende Geschichte über Freundschaft, Opfer und das Erreichen unmöglich erscheinender Ziele. Der animierte Kurzfilm ist die erste Arbeit der Lightning Boy Studio aus Montreal. Dahinter stecken drei junge Kreativen, die mehr als 2 Jahre Arbeit und viel Leidenschaft in diesen 10-minütigen Streifen gesteckt haben.


Le Gouffre from Lightning Boy Studio on Vimeo.

Übrigens ein Kickstarter-Projekt aus dem Jahr 2013. Und hier noch das sehenswerte „Behind the Scenes“-Video.

The Journey Behind Le Gouffre from Lightning Boy Studio on Vimeo.

San Francisco: eBoy sammelt für neues Wimmelbild

1189 x 841 Pixel Grundfläche - Bereit für San Francisco

Der Bauplatz für San Francisco: 1189 x 841 Pixel

Das Designbüro eBoy aus Vancouver ist seit vielen Jahren für seine Großstadtansichten im 8-Bit Pixel-Style berühmt. Die drei Jungs von eBoy stecken viel Liebe und Zeit in jedes Detail, bis die sogenannten Pixoramen fertig sind. Zur Finanzierung dieser Arbeit hat sich eBoy nun an die Crowd gewandt und nach wenigen Tage fast schon das Ziel von 24.000 Kanadischen Dollar erreicht.

Für 512 Dollar wird man übrigens als Pixel-Avatar in den Straßenschluchten von San Francisco verewigt.

eboy-3

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(via Fontblog)

3Doodler 2.0: Verbesserte Version des 3D-Printing-Pen

(Bildquelle: www.the3doodler.com)

(Bildquelle: www.the3doodler.com)

Das Unternehmen WobbleWorks hat eine neue Version seines 3D-Druck-Stiftes vorgestellt, für den bis Sonntag noch ein Crowdfunding bei Kickstarter läuft. Bereits im ersten Finanzierungsdurchgang hatte man das Ziel von 30.000 Dollar mit rekordverdächtige 2,3 Millionen weit übertroffen. Aktuell sieht es bei Version 2.0 nicht viel anders aus.

(Bildquelle: www.the3doodler.com)

(Bildquelle: www.the3doodler.com)

Der neue 3Doodler 2.0 ist deutlich schlanker und mit 50 Gramm nur halb so schwer wie sein Vorgänger. Dies kommt natürlich der Bedienbarkeit zugute, weitere Verbesserungen betreffen das Gehäuse, den Energieverbrauch und die nun steuerbare Extrusionsgeschwindigkeit.

Das günstigste Modell (Early Bird Special) gab es schon für 50 Dollar. Mit weiterem Zubehör, wie Akku-Pack und Fußpedal steht der Preis bei etwa 200 Dollar.

Camera lucida – alte Technik wird zum Leben erweckt

(Quelle: www.neolucida.com)

(Quelle: www.neolucida.com)

Die Camera lucida ist ein optisches Gerät, das früher als Zeichenhilfe verwendet wurde, um die richtigen Proportionen eines Malgegenstandes auf Papier zu bannen.

Das Funktionsprinzip ist so genial wie einfach: Der Zeichner blickt durch ein Prisma nach unten auf die Zeichenebene. Die vom Gegenstand kommenden Lichtstrahlen treffen jedoch von vorn auf das Prisma und werden an den Innenflächen reflektiert beziehungsweise so abgelenkt, dass dem Zeichner der Gegenstand vor Augen erscheint. Es erfolgt also keine Projektion des Gegenstandes auf der Zeichenebene, vielmehr wird ein virtuelles Abbild des Gegenstandes in der Wahrnehmung des Zeichners erzeugt.

Glasprisma mit zwei im 135°-Winkel zulaufenden Oberflächen (Quelle: www.wikipedia.org)

Glasprisma mit zwei im 135°-Winkel zulaufenden Oberflächen (Quelle: www.wikipedia.org)

Durch diese Überlagerung ist ein leichtes Nachzeichnen möglich. Es wird vermutet, dass viele große Meister auf diese Zeichenhilfe zurückgegriffen haben.

Der Name Camera lucida kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie heller Raum, in Anlehnung an die Camera obscura (lat. camera „Kammer“; obscura „dunkel“).

The NeoLucida Project from NeoLucida on Vimeo.

Das NeoLucida-Projekt hat sich diesem Gerät angenommen und eine Variante für das 21. Jahrhundert entwickelt. Nach erfolgreicher Kickstarter-Kampagne ging eine erste Serie im Dezember 2014 über den Ladentisch. Inzwischen ist die NeoLucida leider ausverkauft, soll ab März 2015 bei BigIDesign jedoch wieder verfügbar sein.